| Veranstaltung: | Wahlprogramm Tempelhof-Schöneberg 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 1. Unser grüner Bezirk |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand (dort beschlossen am: 18.03.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 18.03.2026, 18:52 |
A4: 1.3 KÜHLEN STATT AUFHEIZEN: HITZESCHUTZ UND KLIMAANPASSUNG
Antragstext
Die Sommer werden heißer. Hitze ist dabei nicht nur unangenehm, sie kann gefährlich werden. Besonders betroffen sind ältere Menschen, kleine Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. In dicht bebauten Quartieren aber fehlen oft Schatten, Grünflächen und kühle Rückzugsorte. Klimaschutz und Hitzeschutz sind deshalb kein Luxus, sondern Schutz unserer Gesundheit.
Wir machen den Klimaschutz dabei konkret und sozial gerecht. „Klimaanpassung“ heißt für uns: Wir bauen und entwickeln den Bezirk so, dass er mit Hitze, Trockenheit und Starkregen besser umgehen kann, damit unser Alltag auch in Zukunft funktioniert. Den Barbarossaplatz bauen wir zu einem klimaresilienten Platz mit Aufenthaltsqualität für Fußgänger*innen und Radverkehr um.
Unser Bezirksbürgermeister hat ein Klimaanpassungskonzept auf den Weg gebracht, das strategisch an den Hitzeschutzplan anknüpft. Es verfolgt das Ziel, Tempelhof-Schöneberg hitzeresilient, wassersensibel, grüner und sozial gerecht zu gestalten – durch eine Kombination aus städtebaulichen Maßnahmen, grüner Infrastruktur, und Regenwassermanagement. Dieses Konzept ermöglicht es, schnell und zuverlässig zu helfen, da es Maßnahmen bündelt und Zuständigkeiten klar festlegt. Wir machen das Thema vor Ort sichtbar, vernetzen Akteur*innen und schaffen Schritt für Schritt konkrete Verbesserungen. So werden wir die Schöneberger Linse zu einem verkehrsberuhigten Stadtteilzentrum entwickeln und im Akazienkiez für mehr Platz für Fußgänger*innen und eine lebendige Einkaufsstraße sorgen. Das Rathausumfeld haben wir mit Aufenthaltsflächen umgestaltet und wollen einen Südplatz für Menschen schaffen, der den Rudolf-Wilde-Park mit dem John-F.-Kennedy-Platz verbindet.
Wir sorgen dafür, dass Hitzeschutz und Klimaanpassung überall im Bezirk ankommen: auf Plätzen, an Schulen, auf Spielplätzen, an Haltestellen und auf dem Weg dorthin. Wir werden daher für mehr Schatten und Kühlung im öffentlichen Raum sorgen – mit Bäumen, Begrünung und klimaangepassten Straßenräumen. So wollen wir ein begrüntes Schöneberger Dreieck schaffen mit einer Klimastraße in der Fritz-Reuter-Straße. Den Tempelhofer Parkfriedhof entwickeln wir zu einem Hitzeschutzpark mit viel Schatten und kühlen Orten mit einer gesamtstädtischen Bedeutung. Zudem bauen wir das Trinkwasser-Angebot im Kiez aus, damit Abkühlung kein Luxus, sondern für alle erreichbar ist. Darüber hinaus verbessern wir Orientierung und Unterstützung beim Thema Hitzeschutz– mit klaren Informationen, gut erkennbaren kühlen Orten und besserer Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen.
Unterstützer*innen
Änderungsanträge
- Ä1 (Alois Vedder (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Eingereicht)