THF-Gesetz bzw. die Abkürzung ist nicht allen geläufig
| Antrag: | 1.5 DAS TEMPELHOFER FELD: FREIRAUM SCHÜTZEN, STADTKLIMA SICHERN |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Alois Vedder (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 26.03.2026, 14:21 |
| Antrag: | 1.5 DAS TEMPELHOFER FELD: FREIRAUM SCHÜTZEN, STADTKLIMA SICHERN |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Alois Vedder (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 26.03.2026, 14:21 |
Feld als Grün- und Erholungsfläche im Sinne des Pflege- und Entwicklungsplans , der sich auf das THF-Gesetz (Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes) stützt, weiterentwickeln – klug, fair und ohne den Charakter zu verändern. So bleibt das Feld das, was es für viele Menschen heute
Das Tempelhofer Feld ist das Herzstück unseres Bezirks und ein Symbol dafür, was
eine Großstadt zum Atmen braucht. Es kühlt die Umgebung, schafft Raum für Sport
und Erholung und ist ein großes Kaltluftgebiet, das gerade in heißen Sommern
eine spürbare Entlastung bringt. Gleichzeitig steht das Feld immer wieder unter
Druck: Pläne für Bebauung werden reaktiviert, das eindeutige Ergebnis des
Volksentscheids wird von den Senatsparteien relativiert.
Wir Bündnisgrüne haben uns dagegen klar und sichtbar für den Schutz des Feldes
in seiner kompletten Größe ausgesprochen- in Debatten, in der
Bezirksverordnetenversammlung, im Abgeordnetenhaus und im Austausch mit
Initiativen. Jegliche Bebauung schließen wir aus. Eine Weiterentwicklung des
Felds, beispielsweise eine Erhöhung der Zahl der Bäume sowie der Bänke, ist für
uns nur gemäß den Vorgaben des bestehenden THF-Gesetzes denkbar, dem Gesetz, das
das Feld vor Bebauung schützt. Wir arbeiten mit Engagierten zusammen und stützen
uns auf das Wissen von Menschen, die das Feld seit vielen Jahren verteidigen.
Wir haben außerdem begonnen, Freiräume stärker als Infrastruktur zu denken: als
Orte, die Gesundheit, Begegnung und Stadtklima schützen.
Wir wollen, dass das Tempelhofer Feld frei bleibt. Wir setzen uns dafür ein,
dass die Entscheidung der Berliner*innen beim Volksentscheid respektiert wird
und dass Bebauungspläne nicht durch die Hintertür zurückkehren. Wir wollen das
Feld als Grün- und Erholungsfläche im Sinne des Pflege- und Entwicklungsplans ,
der sich auf das THF-Gesetz (Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes) stützt, weiterentwickeln – klug, fair und ohne den
Charakter zu verändern. So bleibt das Feld das, was es für viele Menschen heute
schon ist: Klimaraum, Freiraum und ein Stück öffentlicher Freiheit. Durch die
Nutzung der ehemaligen Eisenbahnbrücke wollen wir auch einen südlichen Zugang
für Fuß- und Radverkehr zum Tempelhofer Feld schaffen. Wir machen uns stark für
die Beteiligung der Berliner*innen, unter anderem durch die gewählte
Feldkoordination, und setzen uns dafür ein, dass die vielen unterschiedlichen
Sportangebote, Bildungs-, Kultur-, Jugend- und weiteren Angebote ihre Arbeit auf
dem Feld fortsetzen können.
THF-Gesetz bzw. die Abkürzung ist nicht allen geläufig