| Veranstaltung: | Wahlprogramm Tempelhof-Schöneberg 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2. Unser Bezirk, der alle mitnimmt |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand (dort beschlossen am: 18.03.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 18.03.2026, 19:21 |
A20: 2.9 SUCHTHILFE UND AUFKLÄRUNG – UNTERSTÜTZUNG STATT AUSGRENZUNG
Antragstext
Auch in Tempelhof-Schöneberg ist Drogensucht in manchen Kiezen alltäglich sichtbar. Dennoch fehlen gut erreichbare Hilfsangebote. Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt, nehmen individuelle Lebenslagen ernst und setzen auf akzeptierende Hilfen.
Daher setzen wir uns für den Erhalt von Beratungsangeboten und des Berliner Krisendienstes ein. Wir wollen einen Drogenkonsumraum in Schöneberg schaffen und beziehen bei der Planung frühzeitig die Anwohnenden ein. Ergänzend soll das Drogenmobil des Berliner Senats wieder in unseren Kiezen halten und niedrigschwellige Unterstützung dort anbieten, wo feste Angebote fehlen.
Präventionsangebote und Suchthilfe stärken wir, insbesondere durch aufsuchende Angebote und einer engen Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen. Wir wollen junge Menschen frühzeitig erreichen und sie auch zu den Gefahren von Alkohol, Nikotin und Mediensucht umfassend beraten.
Abhängigkeitserkrankungen, psychische Erkrankungen und Wohnungslosigkeit sind oft eng miteinander verknüpft. Mit Housing First und dem Ausbau aufsuchender Sozialarbeit werden sowohl schnelle als auch nachhaltige Lösungen geschaffen.
Indem wir Prävention, Beratung und akzeptierende Hilfsangebote gemeinsam weiterentwickeln und Anwohnende aktiv einbeziehen, leben wir gesünder, sicherer und solidarischer in unserem Bezirk. Wir grenzen nicht aus, wir unterstützen und stärken.